25. Buenos Aires - Bariloche, 6  Tage


Buenos Aires, lebendige Weltmetropole ist der Startpunkt dieser Reise. Eine Bootsfahrt im Tigre Delta auf dem Parana Fluss sowie der Aufenthalt in einer Estancia mitten in der Pampa darf auch nicht fehlen. Mit Bariloche erreicht man den Wintersportort Südamerikas.


Reiseprogramm:

206. Dienstag, Buenos AiresAn- und Abreise- und Berufswahltag (F)

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Sie haben heute die Möglichkeit einen halben Tag im Beruf den sie zu Hause ausüben zu verbringen.

Übernachtung in Buenos Aires

 

207. Mittwoch, Buenos Aires (F/N)

Erleben Sie Buenos Aires auf zwei Rädern. Ausgangsort dieser Tour ist die Plaza San Martin. Die Fahrt führt zum modernen Hafenviertel Puerto Madero und weiter ins Quartier La Boca, wo Sie das Fussball-Stadion La Bombonera (Pralinenschachtel) besuchen. Auf der Rückfahrt radeln Sie durch das historische Viertel San Telmo an die Plaza de Mayo wieder zum Ausgangsort.

Abends Besuch einer Tangoshow mit Nachtessen

Übernachtung in Buenos Aires

 

208. Donnerstag, Tigre Delta (F)

Sie unternehmen einen Tagesausflug Richtung Norden, vorbei an der alten Kolonialstadt San Isidro bis Tigre. Hier steht die Bootsrundfahrt im Delta des Parana-Flusses auf dem Programm. Während der Fahrt erleben Sie die einzigartige Vegetation des Flussdeltas und kommen an den vielen gepflegten Wochenendhäusern der Einwohner von Buenos Aires vorbei.

Fahrt zum Busterminal wo sie den Bus nach General Acha nehmen.

Übernachtung im Bus in der bestmöglichen Kategorie

 

209. Freitag , Gral Acha (M/N)

In Gral Acha werden sie am Busterminal abgeholt und fahren auf eine Estancia. Möglichkeiten für diverse Aktivitäten.

Übernachtung in der Estancia mitten in der Pampa

 

210. Samstag, Gral Acha (F/M/N)

Möglichkeiten für Ausritte, Wanderungen oder Vogelbeobachtungen. Dann Fahrt zum Busterminal wo sie den Bus nach Bariloche nehmen.

Übernachtung im Bus in der bestmöglichen Kategorie

 

211. Sonntag, Bariloche, An und Abreisetag

Sie werden am Busterminal abgeholt und in Ihre Unterkunft gebracht.

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Übernachtung in Bariloche


Preise pro Person in CHF (abhängig von Gruppengrösse):

Gruppengrösse Preis im Einzelzimmer Preis im Doppelzimmer
1 1433.--  
2 1378.--

1158.--

3+ 1378.--

1158.--

Inbegriffen:

  • Unterkunft in Mittelklassehotels
  • Wo immer beschrieben deutsch- oder englischsprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers wie erwähnt
  • Mahlzeiten wie erwähnt (F=Frühstück,M=Mittagessen,N=Nachtessen)
  • Eintritte zu den erwähnten Sehenswürdigkeiten

Nicht inbegriffen:

  • Trinkgelder
  • Internationale An- und Abreise
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke

Preise pro Person in CHF, Preis- und Programmänderungen vorbehalten



Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes:

Pampa

Die Ökoregion Pampa (oft auch in der Pluralform Pampas verwendet) ist eine Grassteppe im südöstlichen Südamerika, am Río de la Plata.

 

Estancia

Estancia (spanisch/portugiesisch) oder Estanzia (deutsch: Rinderfarm), in Brasilien auch Fazenda, nennt man ein Landgut in Südamerika, auf dem eine stationäre, extensive Weidewirtschaft vor allem mit Mastrindern, Schafen und Milchkühen betrieben wird.

In Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay sowie dem äußersten Süden Brasiliens kam ab der ersten Hälfte der 19. Jahrhunderts der Begriff Estancia (wörtlich „Heimstatt“, „Wohnplatz“) auf, um damit Anwesen zu bezeichnen, auf denen eine ortsgebundene Viehzucht betrieben wurde, die das simple Einfangen und Schlachten der von den Spaniern aus Europa eingeführten und in der Pampa verwilderten Rinder ablöste. Ursprünglich bezeichnet die Estancia dabei jedoch nicht das Anwesen, sondern den als Weide für die Tiere diendenden Graslandabschnitt. Das Anwesen, also der üblicherweise ein Herrenhaus des verwaltenden Eigentümers (des Estancieros), die sogenannten - auch Puestos genannten - Ranchos für die dort tätigen Peones und einige Wirtschaftsgebäude wie Vorratsschuppen, kleinere Stallungen für Pferde, Geflügel und Schweine etc. beinhaltende, den Gutshof bildende Gebäudekomplex wird dagegen als Casco bezeichnet.

Heute kann eine Estancia alles sein, was sich durch seine Flächengröße von klein- oder mittelständischen Agrarbetrieben abhebt. Im Agrar-Kernland Argentiniens und Uruguays, der Pampa Húmeda mit ihren z. T. außerordentlich fruchtbaren Böden berechtigen vielleicht schon 300 Hektar die Bezeichnung Estancia, während in Patagonien, jenseits der agronomischen Trockengrenze, wo die Weiden wenig ertragreich sind und deshalb mindestens 40 Hektar Land pro Rind zur Verfügung stehen müssen, die Schwelle bei ca. 30.000 Hektar liegen mag.

Ist Estancia einerseits ein agronomisch-ökonomischer Begriff, so hat er auch eine kulturelle, volkstümliche Bedeutung. So wie wir den Begriff der Ranch unweigerlich mit der Prärie und den Cowboys in Verbindung bringen, so assoziieren wir die Estancia mit Gaucho-Romantik und grasenden Viehherden in der endlosen Pampa. Seit den 90er Jahren rückt das Kulturerbe der traditionellen Estancias wieder stärker in das Bewusstsein der jeweiligen Länder. Zu beobachten ist auch, dass speziell die historischen Estancias auf Grund ihres prestigeträchtigen und luxuriösen Flairs immer häufiger in den Besitz kaufkräftiger Ausländer gelangen. Estancias werden heute beispielsweise in Patagonien, dem Umland von Buenos Aires und in Uruguay zunehmend auch touristisch genutzt.

 

Buenos Aires

Buenos Aires (frühere Schreibweise Buenos Ayres; offiziell Ciudad Autónoma de Buenos Aires/Autonome Stadt Buenos Aires) ist die Hauptstadt und Primatstadt, also das politische, kulturelle, kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens. Ihre Gründer benannten sie nach der Heiligen Santa María del Buen Ayre (spanisch für Heilige Maria der Guten Luft). Die „guten Lüfte“ beziehen sich auf die Lage der Stadt, unmittelbar jenseits der südlichen Grenze des Verbreitungsgebiets der Malaria. Damals glaubte man, die Krankheit werde von der Luft verursacht (mal aria „schlechte Luft“). Die offiziell nur 202 Quadratkilometer große Stadt bildet den Kern einer der größten Metropolregionen Südamerikas, dem Gran Buenos Aires mit etwa 13 Millionen Einwohnern. Sie streckt sich heute rund 68 Kilometer von Nordwest nach Südost und etwa 33 Kilometer von der Küste nach Südwesten aus. Sie wird oft als „Wasserkopf“ Argentiniens bezeichnet, da sich hier fast alle wichtigen Institutionen des Landes befinden und in der Stadt und vor allem in der Umgebung etwa ein Drittel aller Argentinier wohnt. Zudem ist sie als einzige Stadt Argentiniens als „Capital Federal“ autonom, also nicht an eine bestimmte Provinz gebunden. Sie ist ein wichtiges kulturelles Zentrum und wurde 2005 durch die Unesco mit dem Titel Stadt des Designs ausgezeichnet.

 

Plaza San Martin

Die Plaza General San Martín ist eine öffentliche Grünfläche in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Die Plaza befindet sich im Stadtteil Retiro. Sie wird begrenzt durch die Avenida Santa Fe, die Straßen Esmeralda, Arenales, Maipú, die Avenida del Libertador, die Calle Florida und die Calle San Martín. Nördlich schließen sich die Plaza Fuerza Aérea Argentina, die Plaza del Carril und die Plaza Canada an.

 

Puerto Madero

Puerto Madero ist ein Stadtteil der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires am Ufer des Río de la Plata. Puerto Madero ist 2,1 km² groß und hat ca. 8.000 Einwohner. Bis in die 1990er Jahre unterstand das Viertel der Zentralregierung und wurde von der Prefectura kontrolliert, heutzutage ist es das jüngste Viertel der autonomen Bundeshauptstadt Buenos Aires.

 

La Boca

La Boca ist ein Stadtteil im Osten der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires und das bekannteste der 48 Viertel der Stadt. Der Stadtteil hat gut 46.494 Einwohner (Stand von 2001) auf einer Fläche von 3,3 km². Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 14.089 Einwohnern pro km². La Boca liegt an der Einmündung des Riachuelo-Flusses in den Río de la Plata und hat daher auch seinen Namen (Boca = spanisch für „Mündung“). Im Westen von La Boca liegt Barracas, im Norden liegen Puerto Madero und San Telmo.

 

La Bombonera

La Bombonera, offiziell Estadio Alberto Jacinto Armando, ist ein Fußballstadion im Stadtteil La Boca von Buenos Aires (Argentinien). Es ist das Heimstadion des argentinischen Erstligisten Boca Juniors. Der Name „La Bombonera“ (deutsch Die Pralinenschachtel) kommt von der rechteckigen Form des Stadions. Da für den Bau des Stadions nur sehr wenig Platz vorhanden war, gibt es entlang einer Geraden des Stadions eine kleine Tribüne und darüber liegende Balkone (VIP-Kabinen).

 

San Telmo

San Telmo ist ein Stadtteil im Südosten der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Der Stadtteil hat 25.969 Einwohner auf einer Fläche von 1,3 km² (Stand von 2001). Die Bevölkerungsdichte entspricht somit 19.976 Einwohner pro km² und liegt damit über dem Durchschnitt von Buenos Aires, der ca. 13.500 Einwohner/km² beträgt. Von 1991 auf 2001 nahm die Bevölkerung um fast acht Prozent ab. San Telmo wird dem „Sur“, dem Süden der Stadt, zugeordnet, der als Gründungskern von Buenos Aires angesehen wird. Das Viertel liegt auf der Verbindungslinie zwischen dem ehemaligen Hafen in La Boca und dem historischen Stadtzentrum, dem Bereich des heutigen Microcentro, und entstand durch die Niederlassung zahlreicher Händler an dieser wichtigen Route.

 

Plaza de Mayo

Die Plaza de Mayo („Platz des Mais/der Mairevolution“) stellt das Herz der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires dar. Dieser Ort ist das ehemalige Gründungsgebiet der Stadt und dient wie fast alle spanischen und südamerikanischen Plazas repräsentativen Zwecken. Rund um den rechteckig angelegten Platz befinden sich die Kathedrale von Buenos Aires, die Banco de la Nación, das Rathaus, der Cabildo sowie andere Regierungsgebäude. Der Platz selbst ist durch eine Parkanlage geprägt. Der Platz ist nach dem Befreiungsmonat Mai aus dem Jahre 1810 benannt. In diesem Jahr erlangte Argentinien seine Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Spanien. Bis heute stellt er einen wichtigen Schauplatz politischer Kundgebungen oder Demonstrationen dar. Das einzige, teilweise erhaltene, Haus aus der Kolonialzeit ist der an der Westseite der Plaza gelegene Cabildo (ehem. Regierungssitz). Das heute zu sehende Gebäude wurde 1725 errichtet und teilweise wieder abgerissen, um Platz für den Bau zweier Avenidas zu schaffen. Gegenüber dem kolonialzeitlichen Rathaus steht der 1884 errichtete Präsidentenpalast Casa Rosada („Rosa Haus“). Er verdankt seinen Namen der rosafarbenen Fassade und wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut. Diesem Umstand hat er auch seine asymmetrische Form zu verdanken. Errichtet wurde der Präsidentenpalast genau an der Stelle, an der 1595 das erste Fort aus der Zeit der ersten Stadtgründung stand. An der nordöstlichen Ecke der Plaza de Mayo steht das 1952 fertig erbaute Gebäude der Banco de la Nación. Sehenswert ist das Innere der achteckigen Kuppel. Das Gebäude ist der Hauptsitz der größten staatlichen Bank Argentiniens und beinhaltet immer noch die aus mehr als 10.000 Tresoren bestehende Schatztruhe der Nationalbank. An der Rückseite des Bankgebäudes schließt sich in nördlicher Richtung das Bankenviertel der Stadt an. Auf der nordwestlichen Ecke der Plaza steht die 1862 erbaute Kathedrale. In ihr befindet unter anderem das Grab des argentinischen Befreiungskämpfers und Nationalhelden José de San Martín. Nachdem der argentinische Präsident Juan Perón 1955 ins Exil fliehen musste, riefen seine Anhänger zum Widerstand gegen die Machtergreifung der Militärs auf. Es kam zu Gefechten zwischen dem Militär und bewaffneten paramilitärischen Gewerkschaftsverbänden. Höhepunkt der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen war die Bombardierung einer Kundgebung auf der Plaza de Mayo am 16. Oktober 1955 durch die argentinische Luftwaffe, bei der Hunderte Demonstranten zu Tode kamen (→Bombardierung der Plaza de Mayo). Während der Militärdiktatur von 1976 bis 1982 unter Jorge Videla und seinen Nachfolgern wurde die Plaza de Mayo international bekannt durch die Madres de Plaza de Mayo. Diese protestierten dort wöchentlich mit einem Schweigemarsch gegen das gewaltsame spurlose Verschwinden ihrer Söhne und Töchter, für das die Regierung verantwortlich war.

 

Tango

Unter dem Oberbegriff Tango wird sowohl der Tanz als auch die Musikrichtung Tango verstanden. Dabei hat der Tango auch in der Dichtung und im Gesang eigenständige Ausdrucksformen hervorgebracht. Der Tango gehört seit September 2009 zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit der UNESCO.Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Tango in verschiedenen Formen von Buenos Aires aus in der gesamten Welt verbreitet. Zur Unterscheidung gegenüber dem (gelegentlich europäischer Tango genannten) Standardtango des Welttanzprogramms wird die ursprünglichere (weniger reglementierte) Form des Tanzes und die zugehörige Musik weltweit Tango Argentino genannt. Zutreffender als die Benennung „argentinischer Tango“, durch welche die Uruguayer ausgeschlossen werden, wäre allerdings die Bezeichnung „Tango rioplatense“ , also Tango vom Rio de la Plata. Eine solche begriffliche Unterscheidung ist in Argentinien selbst nicht üblich, dort spricht man in der Regel schlicht von Tango.

 

San Isidro

San Isidro (nach dem Ortspatron, dem Heiligen Isidor von Madrid) ist ein Vorort der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Er liegt 25 Kilometer von ihrem Zentrum entfernt in der sogenannten Zona Norte des Gran Buenos Aires direkt an der Mündung des Río Luján in den Río de la Plata. Das Partido San Isidro, das von der Stadt verwaltete Gebiet, in dem sich neben San Isidro auch die Orte Boulogne, Villa Adelina und Martínez befinden, hat 291.505 Einwohner (2001), die Tendenz ist dabei eher fallend. Der Ort wurde im 19. Jahrhundert als landwirtschaftlich geprägte Ansiedlung gegründet. Im Zentrum sind mehrere historische Bauten erhalten geblieben. Ein stürmisches Wachstum erlebte die Stadt jedoch zwischen 1940 und 1980, als sich Buenos Aires über sein eigentliches Stadtgebiet heraus auszudehnen begann. Heute gilt San Isidro als einer der reichsten Vororte von Buenos Aires. Besonders im Ostteil, am Fluss, liegen mehrere renommierte Clubgelände und große Villen mit üppigen Parks. Die Villa Ocampo ist ein früherer Sommersitz der Familie Ocampo aus dem Jahre 1891. Die Schriftstellerin Victoria Ocampo empfing hier Schriftsteller und andere Persönlichkeiten aus der ganzen Welt. Das Haus gehört seit 1973 der UNESCO. Nach einer Renovierung im Jahre 2003 ist es heute ein Kulturzentrum. Im Norden des Distrikts gibt es einige geschlossene Stadtviertel, in die man nur mit Genehmigung gelangt. Bekannt ist auch die Pferderennbahn (Hipódromo), die zweitgrößte Argentiniens. Allerdings befindet sich im Distrikt San Isidro auch das größte Elendsviertel (Villa Miseria) von Buenos Aires, die Villa La Cava mit 15.000 Einwohnern.

 

Tigre

Tigre ist eine Stadt im östlichen Argentinien, gelegen am nordwestlichen Rand des Ballungsraums der Hauptstadt Buenos Aires (Gran Buenos Aires) am Río Luján nahe dessen Mündung in den Río de la Plata. Sie ist Hauptstadt des Partido de Tigre.

Der Name wird sowohl für die Stadt selbst als auch für das gesamte Partido (vergleichbar mit einem Landkreis) verwendet. Der Name beruht auf einem Missverständnis: Tiger haben nie in Argentinien gelebt, sondern Jaguare. Diese wurden irrtümlich für Tiger gehalten und gaben so Stadt und Delta ihren Namen. Die Stadt selbst, die im Nordosten des Partidos liegt, hat dabei etwa hunderttausend Einwohner, das Partido Tigre dagegen 296.189 Einwohner (2001). Zum Partido gehört neben Tigre hauptsächlich die industriell geprägte Stadt General Pacheco, in der unter anderem die argentinische Niederlassung von Volkswagen und Ford ihren Sitz hat, sowie die Wohnvororte Don Torcuato und El Talar. Tigre grenzt direkt an das Delta des Río Paraná aus, der etwa zehn km von der Stadt entfernt in den Río de la Plata mündet. Dieser Umstand hat Tigre zu einem beliebten Naherholungsgebiet für die Einwohner von Buenos Aires gemacht. Auf den Inseln des Deltas befinden sich zahlreiche Clubs, Sportanlagen und Restaurants. Weiterhin hat Tigre einen bekannten Markt, unter anderem für Möbel und lebende Tiere, sowie einen Vergnügungspark, den Parque de la Costa. In den Außenbezirken der Stadt haben sich seit den 1980er Jahren mehrere Country Clubs angesiedelt, einige davon weisen künstliche Seen und Hügel auf. Als Folge ist inzwischen ein Großteil des früher ländlich geprägten Partidos durchgängig bebaut.

 

Parana Delta

Der Paraná (Guaraní: Parana) ist ein Fluss in Südamerika. Er entspringt in Brasilien durch den Zusammenfluss des Paranaíba und des Rio Grande und bildet zusammen mit dem Río Uruguay den Río de la Plata.

Der Paraná ist 3998 km lang und fast vollständig seiner natürlichen Form beraubt, da er beinahe durchgängig angestaut ist. Das Einzugsgebiet des Paraná umfasst ohne den Rio de la Plata 2.582.672 km².

 

La Pampa

La Pampa ist eine Provinz im zentralen Argentinien. Hauptstadt ist Santa Rosa de Toay mit 85.000 Einwohnern.

 

Bariloche

San Carlos de Bariloche ist eine Stadt in Argentinien in der Provinz Río Negro. Sie ist die Hauptstadt des Departamento Bariloche und liegt am Fuße der Anden. Die Seen Nahuel Huapi, Gutiérrez und Mascardi umgeben sie, außerdem die Berge Otto, Catedral und López. Sie ist mit 126.023 Einwohnern (Stand: April 2007, Dirección Provincial de Estadística y Censos) die größte Stadt der Provinz und ist wegen ihrer Lage in einer grünen Berglandschaft ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum mit einer Besucherzahl von bis zu einer Million Touristen pro Jahr (2005: 727.784, 2006: 804.823). Der Ort ist berühmt für sein Skigebiet am Cerro Catedral, aber auch für die schöne Landschaft, die zum Klettern und Wandern einlädt. Der Name Bariloche kommt vom Mapuche-Wort Vuriloche und bedeutet ‚Menschen, hinter dem Berg‘ (furi ‚hinter‘, che ‚Menschen‘). Der Vuriloche-Pass wurde von den Mapuche benutzt, um die Anden zu überqueren und wurde gegenüber den Europäern lange Zeit geheim gehalten.