20. Cuzco - La Paz, 8 Tage


Mit dem Andean Explorer Zug durch die Anden zum unvergleichlichen Titicaca See mit seinen ursprünlichen Inseln sowie die Grabtürme von Sillustani sind die Höhepunkte dieser Reise.


Reiseprogramm:

171. Dienstag Cuzco (F) An- und Abreise- und Berufswahltag

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Sie haben heute die Möglichkeit einen halben Tag im Beruf den sie zu Hause ausüben zu verbringen.

Übernachtung im Cuzco

 

172. Mittwoch (F/M) Zugfahrt Cuzco - Puno

Die spektakuläre Zugfahrt beginnt am Morgen in der historischen Stadt Cusco und führt nach Süden zur schönen Stadt Puno an den Ufern des Titicacasees. An Bord wird Ihnen ein Mittagessen serviert. Während der Fahrt werden mehrere kurze Fotostopps eingelegt. Transfer zum Hotel in Puno.

Übernachtung in Puno

 

173. Donnerstag (F/M) Ausflug Titicacasee

Ganztagesausflug mit dem Boot auf dem Titicacasee mit Besuch der Insel Taquile. Die Insel ist aufgrund ihrer Natur und ethnischen Vielfalt von grosser Bedeutung. Die freundlichen Bewohner haben die Bräuche und Sitten ihrer Vorfahren weitgehend bewahrt. Auf der Rückkehr nach Puno machen Sie bei einer der Uros Inseln halt. Diese schwimmenden Inseln wurden aus Totora-Schilf geflochten.

Übernachtung in Puno

 

174. Freitag (F) Ausflug Sillustani

Besuch der berühmten Grabtürme von Sillustani, etwa 34 km von Puno entfernt. Die Konstruktionen trotzen dem Gesetz der Schwerkraft, da der Durchmesser unten kleiner als oben ist. Sillustani ist teilweise vom Umayo See umgeben, dessen Schönheit zur Meditation einlädt.

Übernachtung in Puno

 

175. Samstag (F/M/A) Puno – Sonneninsel

Fahrt von Puno nach Copacabana. Von dort geht es per Boot zur Sonneninsel. In der Nähe der Pilkokaina Ruinen nehmen Sie ein typisches Mittagessen ein. Danach geht es ca. eine Stunde zu Fuss weiter zur Ecolodge La Estancia.

Übernachtung auf der Sonneninsel

 

176. Sonntag (F/M/A) Ausflug La Chincana

Verpassen Sie auf keinen Fall den Sonnenaufgang am frühen Morgen! Mit dem Boot geht die Fahrt heute in nördliche Richtung zu den Chincana Ruinen sowie zum heiligen Berg. Nach einer kurzen Wanderung nach Challapampa, einer südamerikanischen Anden-Stadt, geht es per Boot weiter nach Challa. Dort besichtigen Sie ein kulturelles Museum. Im Anschluss geht es zu Fuss bergauf zurück zur Ecolodge. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um die Schönheit der Umgebung zu geniessen.

Übernachtung auf der Sonneninsel

 

177. Montag (F/M) Sonneninsel – La Paz

Heute findet eine Wanderung in das Dorf Yumani zum Inka-Garten statt. Anschliessend führt Sie die Reise per Boot zur Mondinsel. Dort werden die interessanten Ruinen besichtigt. Danach Fahrt nach Copacabana, um die Basilika Virgen Morena, auch „Virgen de Copacabana“ genannt, zu besuchen. In der Basilika befindet sich die aus dunklem Holz geschnitzte Indio Figur der „Dunklen Jungfrau“ mit einer Krone aus purem Gold. Danach Mittagessen und Bummel in der Stadt. Transfer nach La Paz.

Übernachtung in La Paz

 

178. Dienstag La Paz (F) An- und Abreise- und Berufswahltag

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Sie haben heute die Möglichkeit einen halben Tag im Beruf den sie zu Hause ausüben zu verbringen.

Übernachtung im La Paz


Preise pro Person in CHF (abhängig von Gruppengrösse):

Gruppengrösse
Preis im Einzelzimmer Preis im Doppelzimmer
1
2833.--  
2+ 2227.-- 1635.--


Inbegriffen:

  • Unterkunft in Mittelklassehotels
  • Wo immer beschrieben deutsch- oder englischsprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers wie erwähnt
  • Mahlzeiten wie erwähnt (F=Frühstück,M=Mittagessen,N=Nachtessen)
  • Eintritte zu den erwähnten Sehenswürdigkeiten

Nicht inbegriffen:

  • Trinkgelder
  • Internationale An- und Abreise
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke

Preise pro Person in CHF, Preis- und Programmänderungen vorbehalten



Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes:

Cuzco

Cusco (auch Cuzco, auf Quechua Qusqu oder Qosqo) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region und der Provinz Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes. Sie liegt in 3.416 m Höhe und hat 348.935 Einwohner (2007).[1] Sie ist Sitz des Erzbistums Cuzco und einer Universität. Die wechselvolle Geschichte als Hauptstadt des Inkareiches, die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und die Landschaft inmitten der Anden machen sie zum Anziehungspunkt vieler Touristen. Als Ausgangspunkt zu der Inkastadt Machu Picchu ist sie weltbekannt geworden. 1983 wurde sie in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.


Titicacasee

Der Titicaca-See (spanisch: Lago Titicaca; Quechua: Titiqaqa qucha) ist mit einer Fläche von 8.288 Quadratkilometern nach dem Maracaibo-See Südamerikas zweitgrößter See. Er befindet sich auf dem Altiplano, der Hochebene der Anden; der westliche Teil mit 4.916 km² des Sees gehört zu Peru, der östliche Teil mit 3.372 km² zu Bolivien. Gemessen an seiner Fläche ist er der 18. größte natürliche See der Welt; seine Fläche ist etwa 15,5 mal so groß wie die des Bodensees (einschließlich Untersee) und fast so groß wie Korsika. Er ist stark verschmutzt.

 

Puno

Puno ist die Hauptstadt der Region Puno mit 118.000 Einwohnern und liegt 3.800 m hoch am Ufer des Titicaca-Sees im Süden von Peru. Sie wurde am 4. November 1688 vom Vizekönig Pedro Fernández Castro Andrade, dem Conde de Lemos, gegründet. Puno ist auch unter dem Namen „Ciudad de Plata“ (dt. die Stadt des Silbers) bekannt. Der Name stammt aus früheren Zeiten, in denen die Silberminen Punos zu den ergiebigsten Perus gehörten.

 

Taquile

Taquile (Spanisch) oder Intika (Quechua) ist eine Insel im peruanischen Teil des Titicaca-Sees, 45 km von der Stadt Puno entfernt. Die Insel ist etwa 5,5 km lang und bis zu 1,6 km breit. Der höchste Punkt liegt bei 4.050 m Höhe über dem Meeresspiegel, der größte Ort bei 3.950 m (zum Vergleich die Wasseroberfläche des Titicaca-Sees: 3.810 m).

Taquile hat etwa 1.700 quechuasprachige Einwohner, die auf Spanisch Taquileños genannt werden. Das Quechua (Variante Qusqu-Qullaw) wird von allen Altersstufen aktiv gesprochen. Besonders unter den Jüngeren sprechen viele auch Spanisch.Straßenverbindung gibt es nicht.


Uros

Die Uru (Plural: Urus; spanisch: Uro bzw. [Mehrzahl:] Uros) sind eine ethnische Gruppe Indigener am Titicaca-See bei Puno in Peru, derzeit etwa 2000 Menschen. Die Urus leben auf derzeit 49 „schwimmenden Inseln“, die sie aus getrockneten Totora-Schilf herstellen. Dieselbe Pflanze ist unter anderem auch Rohstoff für Schilfboote und die Häuser auf den Inseln. Die Inseln, auf denen nur noch wenige hundert Urus leben, befinden sich 5 km westlich vom Hafen Puno. Die Mehrzahl der Urus lebt inzwischen auf dem Festland, wo sich auch die Friedhöfe befinden. Die ursprüngliche Sprache der Urus (Urukilla bzw. Uruquilla) war mit der Chipaya-Sprache eng verwandt bzw. wird mit dieser als Uru-Chipaya zusammengefasst. Die Urus selbst bezeichneten ihre Sprache bisweilen als „Pukina“; dieses darf jedoch nicht mit dem historischen Puquina (Pukina) derselben Region verwechselt werden, das eine völlig andere Sprache war. In der Kolonialzeit gingen die Urus zum Aymara über, das hier bis in die Gegenwart gesprochen wird, doch mittlerweile dringt wiederum das Spanische immer mehr vor. Die Urus leben von der Fischerei (z. B.: Andenkärpflinge: Orestias, Welse: Trichomycterus). Eine zusätzliche Einnahmequelle ist der Verkauf von bunten Decken an die Touristen und die Trinkgelder der Fotografen. Die Wurzeln der Totora-Pflanzen dienen auch als Nahrungsmittel und sind reich an Jod.

 

Totora Schilf

Das Totora-Schilf (Schoenoplectus californicus) ist eine Pflanzenart in der Gattung der Teichbinsen (Schoenoplectus) aus der Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae). Die Art gedeiht in Feuchtgebieten auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent und auf der Osterinsel. Sie wurde von verschiedenen Kulturen vielfältig wirtschaftlich genutzt.

 

Sillustani

Grabtürme aus dem 13. bis 14. Jahrhundert der Kolla-Kultur; etwa 30 km westlich von Puno.

 

Sonneninsel

Die Isla del Sol (deutsch „Sonneninsel“) ist eine zu Bolivien gehörende Insel im Titicacasee. Die Insel ist in drei Gemeinden geteilt, Cha'llapampa im Norden, Cha'lla im Zentrum und Yumani im Süden. Auf ihr leben ca. 2000 Menschen. Vom bolivianischen Ort Copacabana aus verkehren regelmäßig Ausflugsschiffe zur Isla del Sol. Die Insel ist 14,3 km² groß und 1 km vom Festland, der Copacabana-Halbinsel, entfernt. Die höchste Erhebung der Insel (Cerro Chequesan) ist 4.075 m hoch (sie erhebt sich also 265 m über das Niveau des Titicacasees). In Yumani findet man den Inkatempel, die Treppe des Inka und den Inkabrunnen. In Cha'llapampa hingegen lohnt es sich das Goldmuseum oder das Labyrinth des Inka zu besichtigen. Etwas außerhalb, zwischen Cha'llapampa und Cha'lla befinden sich die Ruinen und die Roca Sagrada, der die Form eines Pumas widerspiegelt. Cha'lla selbst bietet zwar keine Sehenswürdigkeiten der Inka, hat jedoch eine sehr schöne Bucht mit Sandstrand.

 

Mondinsel

Die Isla de la Luna (dt. Mondinsel, auch Isla Koati) ist eine Insel im bolivianischen Teil des Titicacasee. Die „Mondinsel“ gehört zum Landkreis (bolivianisch: Municipio) Copacabana in der Provinz Manco Kapac. Sie ist 2,80 Kilometer lang, 0,76 Kilometer breit, ist 4,1 Kilometer vom Festland und 7 Kilometer von der benachbarten Isla del Sol (dt. Sonneninsel) entfernt. Die höchste Erhebung der Insel liegt zwar lediglich 115 m über dem Wasserspiegel des Sees, damit aber 3.925 m über NN (Meeresniveau). Die Bewohner der Insel sprechen Quechua, Aymara und Spanisch. Während der 1940er Jahre fungierte die Insel als Boliviens wichtigstes Gefängnis bzw. Konzentrationslager, nach dem Staatsstreich gegen Präsident Villarroel im Jahr 1946 wurden mehrere Hundert aufständische Bauern hier interniert.

 

Copacabana

Copacabana ist eine Landstadt im Departamento La Paz im südamerikanischen Anden-Staat Bolivien und liegt auf der Copacabana-Halbinsel direkt am Ufer des 3.810 m hoch gelegenen Titicaca-See. Darüber hinaus tragen in Bolivien den Namen "Copacabana" sieben weitere Ortschaften, zwei von ihnen ebenfalls im Departamento La Paz. Die bolivianische Marine hat hier einen Stützpunkt. Der Ort gilt als der bedeutendste Wallfahrtsort Boliviens. Dort befindet sich in einer Basilika die einen Meter hohe Figur der „Dunklen Jungfrau“ bzw. Virgen Morena, auch Virgen de Copacabana genannt. Die Figur wurde 1576 von einem Indio aus dunklem Holz geschnitzt und hat eine Krone aus purem Gold. Die zugehörige Basilika im maurischen Stil wurde erst 1820 erbaut. Der Marienfigur werden zahlreiche Wunder und Heilungen zugeschrieben, sie wird als Schutzheilige des Titicaca-Sees verehrt. An jedem Wochenende kommen hier Familien aus ganz Bolivien und dem angrenzenden Peru und lassen ihre Autos segnen. Der Segen wird sowohl von einem Mönch als auch einem Schamanen erteilt.

 

La Paz

La Paz (Nuestra Señora de La Paz, Aymara: Chuqiyapu) ist der Regierungssitz Boliviens (Hauptstadt: Sucre). Mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m ist die Stadt der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Der volle Name der Stadt lautete zunächst Nuestra Señora de La Paz („Unsere Liebe Frau des Friedens“) wegen eines verhinderten Aufstandes der indigenen Ureinwohner; den heutigen Namen erhielt sie 1825 zum Gedenken an die siegreiche Schlacht bei Ayacucho im Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier. La Paz ist auch Hauptstadt des Departamentos La Paz.