18. Lima - Arequipa, 9 Tage


Kleingalapagos, Sanddünen, die mythischen Nazca Linien, der eindrückliche Colca Canyon und eine gemütliche Kolonialstadt beinhaltet diese Reise. Mit etwas Glück segelt auch ein riesiger Kondor über den eigenen Kopf hinweg.


Reiseprogramm:

146. Sonntag, Lima, An-und Abreisetag (F)

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Vormittag zur freien Verfügung, Nachmittags Stadtrundfahrt

Übernachtung in Lima

 

147. Montag, Lima–Paracas (F)

Fahrt auf der Panamericana mit dem öffentlichen Bus Richtung Süden nach Paracas . Ankunft im Küstenort Paracas. Die etwa 15 km lange und bis zu 10 km breite, wüstenhafte Halbinsel ist unter Naturschutz gestellt.

Übernachtung in Paracas

 

148. Dienstag Ballestas-Inseln und Huacachina (F)

Am Morgen Bootsausflug zu den Ballestas-Inseln. Sie sind Heimat unzähliger Seevögel und Seelöwen, die Sie lautstark begrüssen werden. Am Nachmittag besichtigen Sie eine Pisco Bodega, wo Sie Interessantes über das National-Getränk erfahren, und besuchen das Regionalmuseum von Ica. Anschliessend fahren Sie in die Oase Huacachina; der kleine Ort an der Lagune ist von bis zu 100 m hohen Sanddünen umgeben.

Übernachtung in Ica.

 

149. Mittwoch Nazca Linien (F)

Am Morgen Überflug der berühmten Nazca-Linien ab Ica. Die eindrücklichen Scharrbilder sind nur aus der Luft gut zu erkennen und zeigen Abbildungen z.B. von Kolibris, Affen oder Menschen. Nachmittags zur freien Verfügung. Transfer zur Busstation. Fahrt mit dem Nachtbus nach Arequipa.

Übernachtung im Bus

 

150. Donnertag Arequipa

Frühmorgens Ankunft aus dem Norden. Dann Transfer zum Hotel. Arequipa wird von Vulkanen umgeben und bietet schöne Kolonialgebäude und Kirchen.

Übernachtung in Arequipa


151. Freitag Arequipa (F)

Am Morgen Stadtrundfahrt sowie Besuch des Dominikanerinnenklosters Santa Catalina. Am Nachmittag Ausflug in die eindrückliche Region Arequipas. Besuch einer Getreidemühle aus Vulkangestein, eines historischen Kolonialhauses und eines Mini-Zoos mit Alpacas.

Übernachtung in Arequipa

 

152. Samstag Arequipa–Colca Canyon (F)

Fahrt über die wunderschöne und eindrucksvolle Altiplano-Hochebene bis nach Chivay. Sie haben Gelegenheit für ein Bad in den Thermalquellen.

Übernachtung in Chivay

 

153. Sonntag Colca-Canyon–Arequipa (F)

Frühmorgens Fahrt zum Kreuz des Kondors, einem beliebten Aussichtspunkt des Colca-Canyon, wo Sie mit etwas Glück Kondore beobachten können. Geniessen Sie eine atemberaubende Sicht zu dem mehr als 1000 m tiefer liegenden Fluss. Rückfahrt nach Arequipa.

Übernachtung in Arequipa

 

154. Montag Arequipa , An-und Abreisetag (F)

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Abends Transfer zur Busstation für die Fahrt nach Cuzco.


Preise pro Person in CHF (abhängig von Gruppengrösse):

Gruppengrösse
Preis im Einzelzimmer
Preis im Doppelzimmer
1
1974.--

2
1478.--
1740.--
3+
1478.--
1740.--


Inbegriffen:

  • Unterkunft in Mittelklassehotels
  • Wo immer beschrieben deutsch- oder englischsprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers wie erwähnt
  • Mahlzeiten wie erwähnt (F=Frühstück,M=Mittagessen,N=Nachtessen)
  • Eintritte zu den erwähnten Sehenswürdigkeiten
  • Nazcalinien Überflug

Nicht inbegriffen:

  • Flughafentaxe für Nazca Flug ca USD 15.--
  • Trinkgelder
  • Internationale An- und Abreise
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke

Preise pro Person in SFR, Preis- und Programmänderungen vorbehalten



Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes:

Callao

Callao ist eine Hafenstadt im südamerikanischen Anden-Staat Peru mit 876.877 Einwohnern (Volkszählung 2007) und einer Fläche von 146,98 km².

Lima

Lima ist die Hauptstadt des südamerikanischen Anden-Staates Peru und die mit Abstand größte Stadt des Landes. Im Verwaltungsgebiet der Stadt, der Provinz Lima, leben 7.605.742 Menschen (Stand 2007).[1] In der Konurbation Limas mit der Hafenstadt Callao leben insgesamt 8.482.619 Einwohner (2007). Beide Städte bilden die Metropolregion Lima (Área Metropolitana de Lima). Lima ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. Die Altstadt von Lima wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Paracas

Der Distrikt Paracas (Quechua: paraq) ist der größte Distrikt der Provinz Pisco der peruanischen Region Ica. Hauptstadt ist Además. Sie war Heimat der vorkolumbischen Paracas-Kultur.Die Paracas-Halbinsel, südlich der Paracas-Bucht und die Islas Ballestas bilden das Nationalreservat Paracas, das am 25. September 1975 gegründet wurde und eine Gesamtfläche von 335.000 Hektar hat. Das Reservat soll die reichen Vorkommen an Mähnenrobben, Blaufußtölpeln, Pelikanen, Pinguinen und anderen Meeressäugern und Seevögeln schützen. Berühmtes Wahrzeichen war bis August 2007 die Felsformation der Kathedrale von Paracas, die beim Erdbeben in Peru 2007 zerstört wurde. Auf der Halbinsel befindet sich eine große Felszeichnung, der Candelabro de Paracas (Der Kerzenleuchter von Paracas), der den Nazca-Linien ähnelt, aber bedeutend jünger. Er diente wahrscheinlich Seefahrern als Orientierungszeichen zur Navigation. Eine Legende erzählt, dass Freiheitsheld General José de San Martín im Zuge seiner Expedition am 8. September 1820 an der Küste von Paracas landete. Müde von der langen Reise schlief er am Strand ein. Als er erwachte, war er geblendet von der Schönheit von vorbei fliegenden Flamingos. Ihre ausgebreiteten Flügel in der untergehenden Sonne waren für San Martín die Inspiration für die erste rot-weiße peruanische Flagge, die auch Vorbild der heutigen Nationalflagge ist.

Panamericana

Die Panamericana (englisch Pan-American Highway, spanisch Carretera Panamericana und Ruta Panamericana) ist ein System von Schnellstraßen, das – mit wenigen Lücken – Alaska mit Feuerland verbindet, sich also über die gesamte Nord-Süd-Ausdehnung des amerikanischen Kontinents erstreckt. Das Netzwerk umfasst etwa 48.000 km Schnellstraße und ist in seiner längsten Nord-Süd-Verbindung etwa 25.750 km lang. Auf der Fünften Internationalen Konferenz der Amerikanischen Staaten im Jahre 1923 entstand die Idee einer einzigen kontinentübergreifenden Schnellstraße. Die Konvention über die Carretera Panamericana wurde schließlich am 23. Dezember 1936 auf der Interamerikanischen Konferenz zur Festigung des Friedens in Buenos Aires unterzeichnet. Die Strecke ist fast komplett befahrbar, nur ein 90 km langes Teilstück zwischen dem Panamakanal und Nordwest-Kolumbien, das durch den Isthmus von Darién führen soll, das sogenannte Tapón del Darién, ist noch nicht fertiggestellt. Der Isthmus von Darien ist ein Gebiet bergigen Urwaldes mit hoher Biodiversität. Die projektierte Fertigstellung des Teilstücks hat viele Gegner, die verschiedene Gründe vorbringen, wie den Schutz des Regenwaldes, der Lebensweisen der dortigen indigenen Völker, die Behinderung der Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Südamerika und des Drogenhandels aus Kolumbien nach Nordamerika. Die Panamericana passiert viele Klimazonen, sowohl dichten Dschungel als auch Pässe des Hochgebirges. Außerdem durchquert sie 14 bis 19 verschiedene Staaten und ist deshalb weit entfernt von einer einheitlichen Beschilderung und auch Nutzbarkeit. So kann man Teile der Straße nur in der Trockenzeit befahren, in anderen ist die Benutzung das ganze Jahr über gefährlich. Die Jahresdurchschnittstemperatur reicht vom Gefrierpunkt bis zu über 25 °C.

Pisco

Pisco ist ein Destillat aus Traubenmost. Es ist das alkoholische Nationalgetränk Chiles und Perus. Dem Pisco sehr ähnlich ist zudem der Singani aus Bolivien. Das ausschließliche Recht, ein Getränk namens Pisco herzustellen, wird sowohl von Chile als auch Peru beansprucht und war Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. In Peru und in Chile ist der Import ausländischer Weinbrand-Erzeugnisse unter der Bezeichnung Pisco verboten.

Ica

Die Stadt Ica liegt im Süden des südamerikanischen Anden-Staates Peru etwa 300 km südlich von Lima an der Panamericana und hat 219.859 Einwohner (2007).[1] Sie ist die Hauptstadt der Region Ica und der Provinz Ica. Die Stadt beheimatet ein bekanntes Museum für präkolumbische Mumien. Wenige Kilometer auswärts liegt die Oase Huacachina, die auch auf der Rückseite des 50-Soles-Scheines abgebildet ist. Am 16. August 2007 wurde die Stadt von einem Erdbeben der Stärke 8,0 schwer getroffen. Ica ist ein Zentrum des Agrarexports. In der Region wird Obst- und Gemüsebau betrieben. Wichtige Exportprodukte sind Artischocken, Spargel und Tafelweintrauben.

Huacachina

Huacachina ist ein Ort in der Provinz Ica, Peru. Er liegt einige Kilometer westlich der Stadt Ica. Die Bevölkerung lag im Jahre 1999 bei ca. 200 Einwohnern. Der Ort ist, aufgrund einer Oase (Laguna de Huacachina) und den sie umschließenden Dünen, eine der touristischen Attraktionen Perus. Die Dünen zählen mit einer Höhe von ca. 100 m zu den größten des Landes. Die Oase wird von einem unterirdischen Andenfluss gespeist, der mineralhaltiges Wasser mitführt, und sie so lange Zeit als Heilbad nutzbar machte. Der Wasserspiegel nimmt aber in den letzten Jahren kontinuierlich ab. Das ganze Jahr über werden in den Dünen bei Huacachina sog. „Sandralleys“ mit speziellen Buggies durchgeführt. Rundfahrten mit den Buggies können von den Touristen vor Ort gebucht werden. Die Rundfahrten dauern etwa 30 Minuten. Huacachina ist auf der Rückseite des peruanischen 50 Sol-Scheines abgebildet.

Nazca Linien

Die Nazca-Linien, oft auch Nasca-Linien geschrieben, sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru. Benannt sind die Linien, die Wüste und die Kultur nach der unweit der Ebene liegenden Stadt Nazca. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Durch die enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung zu erkennen, zum Beispiel aus Flugzeugen.Eine systematische Erkundung und Vermessung zusammen mit archäologischen Grabungen im Umfeld und zum Teil in den Linien zwischen 2004 und 2009 konnte ihre Entstehung und ihren Zweck mit hoher Wahrscheinlichkeit klären: Es handelte sich nach neuesten Forschungsergebnissen vermutlich um Anlagen im Rahmen von Fruchtbarkeitsritualen, die im Zeitraum von 800 bis 600 v. Chr errichtet und durch periodische Klimaschwankungen veranlasst wurden.

Arequipa

Arequipa ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region Arequipa im Süden des südamerikanischen Anden-Staates Peru und stellt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des südlichen Perus dar. Die Stadt hat 844.407 Einwohner (2012). Die UNESCO erklärte 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe.

Santa Catalina

Das Kloster Santa Catalina gilt als eines der wichtigsten religiösen Bauwerke aus der Kolonialzeit. Es liegt nahe dem Stadtzentrum und wurde 1579 auf Beschluss des Rates der Stadt erbaut, da die bereits vorhandenen drei Klöster die Novizinnen nicht aufnehmen konnten. Viele der reichen spanischen Familien gaben ihre zweite Tochter für „Gott und Himmelreich“ ins Kloster. Für das Kloster Santa Catalina ummauerte man kurzerhand ein 20.426 m² großen Teil der Stadt und begründete damit eine autarke Siedlung. Bis zu 150 Nonnen sollen hier zusammen mit ihren Bediensteten in strenger Klausur gelebt haben. Alle 4 Jahre wurden fortan 8 Novizinnen aufgenommen, die eine Mitgift von mindestens 1.000 Goldpesos zum Unterhalt des Klosters erbringen mussten. Erst nach einer Reform 1871 nahm das Kloster auch Novizinnen ohne Mitgift auf. Trotz dieser ersten Liberalisierung dauerte es bis 1970, bis das Kloster auf Initiative der verbliebenen Nonnen renoviert wurde und seine Geheimnisse der Öffentlichkeit zugänglich machte: Englische Teppiche, spanische Seidenvorhänge, flämische Spitzentücher, gepolsterte Stühle, Damast, feines Porzellan und Silber gehörten zur „Ausstattung“. Man fand eine autarke Stadt inmitten Arequipas vor, in der die Zeit 1579 stehen geblieben zu sein schien, sieht man einmal von den Zerstörungen durch die Erdbeben ab.

Alpaca

Das Alpaka (Vicugna pacos), auch Pako, ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet wird. In Europa wird Alpakawolle bisher eher wenig genutzt. Aufgrund des Haus- und Begleittiercharakters der ruhigen und friedlichen Alpakas werden diese in Deutschland in der tiergestützten Therapie eingesetzt. Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya-Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser (Crimp) und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten. Das Suri-Alpaka hingegen hat keine Kräuselung (Crimp) in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas.

Altiplano

Der Altiplano (auf Quechua und Aymara: Qullaw) ist eine abflusslose Hochebene in Südost-Peru und West-Bolivien zwischen den Hochgebirgsketten der West-Anden (Cordillera Occidental) und der Ost-Anden (Cordillera Oriental).

Colca Canyon

Das Colca-Tal (auch Colca-Canyon; spanisch Cañón oder Valle del Colca) ist eine Schlucht bei Chivay in Peru, 97 km nördlich von Arequipa. Er ist, je nachdem ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3.269 m bzw. 1.200 m tief. Der Grand Canyon ist dagegen (nur) etwa 1.800 m tief. Damit ist der Cañón del Colca der zweittiefste Canyon der Welt.[1] Aus geologischer Sicht ist der Cañón del Colca mit weniger als 100 Millionen Jahren als jung zu betrachten.Felsmalereien und Höhlen, in denen einst die sog. "Colcas", Behälter für die Lagerung von Getreide, aufbewahrt wurden, zeugen von der Vergangenheit der Collagua-Kultur; der ursprünglichen Bewohner der Region. Die oberen Hänge des Cañons sind vielfach von menschlicher Hand zu Terrassen strukturiert, viele davon schon mehrere hundert Jahre alt, die die heutigen Bewohner für ihre effiziente Landbebauung verwenden. Diese Terrassenstrukturen gaben dem Gebirgszug der Anden seinen Namen.

Kreuz des Kondor

Zwischen Cabanaconde und Chivay befindet sich das Kreuz des Kondors (Cruz del Condor. Die 2–3 m Flügelspannweite des Kondors ist geradezu prädestiniert, um die erste schwache Morgenthermik zu nutzen und um zwischen acht und zehn Uhr ruhig am Canyonrand zu kreisen. Am Kreuz des Kondors ist es meist kühl und äußerst zugig.

Andenkondor

Der Andenkondor (Vultur gryphus) ist eine Vogelart, die zu den Neuweltgeiern (Cathartidae) zählt. Innerhalb dieser Familie bildet er die monotypische Gattung Vultur. Es werden keine Unterarten beschrieben. Männliche, ausgefärbte Andenkondore sind mächtige, schwarze Greifvögel mit an der Oberseite deutlich weißen bis silbern weißen Handschwingen und Deckfedern und einer weißen Halskrause, die den nackten, rötlichbraunen Kopf vom Rumpf absetzt. Ein wulstiger Kamm bedeckt die Kopfoberseite. Sie sind mit bis zu 15 Kilogramm die schwersten Greifvögel und zählen zu den wenigen Vögeln, deren Spannweite über 300 Zentimeter betragen kann. Weibchen sind kleiner, oft wesentlich leichter, gleichen in der Färbung jedoch den Männchen. Wie die düster dunkelbraun gefärbten Jungvögel weisen sie keinen Kamm auf.Die Art ist in der Andenregion Südamerikas von Venezuela bis Feuerland verbreitet. Im Norden dieses großen, sich in Nord-Südrichtung über 8000 Kilometer erstreckenden Gebietes sind die Vorkommen gering, regional auch völlig erloschen, nach Süden hin wird die Art häufiger. Andenkondore sind hauptsächlich Aasfresser; sie nisten auf Felssimsen und Plattformen, wo sie meist im Zweijahresrhythmus ein Junges großziehen. Die IUCN schätzt den Gesamtbestand auf etwa 10.000 erwachsene Vögel und listet die Art in der Vorwarnstufe (NT = near threatened).Vor allem durch intensive Bejagung seit der spanischen Conquista hat der Bestand der Art stark abgenommen, vor allem in den nördlichen Andenstaaten ist der Andenkondor weitgehend verschwunden, oder nur mehr in kleinen, voneinander isolierten Restbeständen existent.Der Andenkondor ist der Wappenvogel einiger südamerikanischer Staaten. Trotz seines großen allgemeinen Bekanntheitsgrades fehlen zu seiner Biologie noch immer viele wesentliche Daten.