12. Pakse - Siem Reap, 11 Tage


Khmer Tempel bei Champasak, die Region der 4000 Flussinseln, viele Tiere und mit etwas Glück noch Delphine gehören zum Programm von Südlaos. Der grösste Wasserfall Asiens trennt Laos von Kambodscha, Dieses wird auf abenteuerlichen Wasser- und Landwegen bis nach Siem Reap durchreist. Dort wird man von einer unglaublich vielfältigen Kulturstätte - Angkor Wat - erwartet.


Reiseprogramm:

76. Samstag An und Abreisetag (F)

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Sie fahren weiter südwärts in die Champassak Provinz. Schon bald ist Don Daeng, die rote Insel, erreicht. Sie sind in der La Folie Lodge, malerisch am Mekongufer gelegen, untergebracht.

 

77. Sonntag Wat Phou (F)

Nach dem Morgenessen wird mit einer kurzen Velotour die Insel Don Daeng erkundet. Danach fahren Sie zur Besichtigung des berühmten Khmer-Tempel Wat Phou,der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Weiterfahrt nach Champassak. Stadtbesichtigung und anschliessend Rückkehr in Ihre Insel-Lodge.

 

78. Montag Xe Pian Nationalpark (F)

Sie unternehmen einen Ausflug in den Xe Pian Nationalpark, einem grossen Schutzgebiet, in dem Sie exotische Tiere wie Tiger, Elefanten oder Flussdelfine beobachten können. Übernachtung in der Insel-Lodge.

 

79. Dienstag Don Khone (F)

Heute besuchen Sie die Region der 4000 Inseln. Ausflug zum beeindruckenden Kong Phapheng-Wasserfall, einem der grössten in ganz Asien. Noch heute finden sich hier

Überreste einer französischen Eisenbahnlinie samt Lokomotive. Sie übernachten in Don Khone.

 

80. Mittwoch Stung Treng (F)

Sie überqueren die nahegelegene Grenze nach Kambodscha. Auf einer Bootsfahrt können Sie die typischen Landschaften der Region geniessen und sich vom Charme der einheimischen Bevölkerung verzaubern lassen. Gegen Abend erreichen Sie das Flussstädtchen Stung Treng, wo Sie die Nacht verbringen.

 

81. Donnerstag Nach Kratie (F)

Sie fahren nach Kratie, einem kleinen Städtchen am Mekong. Unterwegs besuchen Sie den Tempel Wat Sorsor Mouy und den Dolphin Observation Park nördlich der Stadt, wo Sie auf einer Bootsfahrt die freilebenden Flussdelfine beobachten können. Sie übernachten auf Koh Trong, einer kleinen Mekong-Insel bei Kratie.

 

82. Freitag Koh Trong

Ein Tag für Entdeckungen auf Koh Trong. Im Pferdewagen oder mit dem Velo sind Sie auf der Insel unterwegs. Sie pflanzen einen Baum mit einheimischen Bauern, picknicken an einem schattigen Plätzchen auf einer Zitronenplantage und besuchen ein schwimmendes Dorf an der Südküste. Übernachtung in Kratie.

 

83. Samstag Durch die Zentralebene Kambodschas (F)

Eine landschaftlich beeindruckende Fahrt südwärts entlang des Mekong führt Sie nach Kampong Cham. Hier wendet sich Ihre Route nordwestwärts und Sie verlassen die Flussufer des mächtigen Stroms, der Sie in der vergangenen Woche begleitete, entgültig. Am späteren Nachmittag treffen Sie in der lebhaften Provinzstadt Kampong Thom ein, wo Sie entweder auf eigene Faust eine kleinere Entdeckungstour unternehmen, oder sich am Hotelpool erholen können.

 

84. Sonntag Sambor Prei Kuk (F)

35 Km nördlich von Kampong Thom liegt der Tempelkomplex von Sambor Prei Kuk in der alten Stadt Isanapura, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs von Chenla aus prä-angkorianischer Zeit. Diese Tempelanlagen unterscheiden sich sehr von den Khmer Tempeln um Angkor und zeigen einen starken Einfluss der indischen Kunst. Weiter geht Ihre Reise durch das ländliche Kambodscha, abseits der üblichen Touristenströme. Im Laufe des Nachmittags treffen Sie in Siem Reap ein und besuchen Angkor Wat bis zum Sonnenuntergang.

 

85. Montag Angkor Wat (F)

Weitere Besichtigungen in Angkor Wat. Sie besuchen u.a.Angkor Thom, Bayon, Ta Phrom und kleinere Tempel wie Banteay Kdei. Nachmittags entdecken Sie die Schönheit der Region rund um den See Tonle Sap, dem grössten Binnensee Indochinas. Dabei geniessen Sie eine gemütliche Bootsfahrt in der idyllischen Landschaft.

 

86. Dienstag An und Abreisetag (F)

Abreisende werden zum Flughafen gebracht

Ankommende werden am Flughafen abgeholt

Übernachtung in Siem Reap


Preise pro Person in CHF (abhängig von Gruppengrösse):

Gruppengrösse Preis im Einzelzimmer Preis im Doppelzimmer
1 4338.--  
2 3424.--

3061.--

3+ 2658.--

2294.--

Inbegriffen:

  • Unterkunft in Mittelklassehotels
  • Wo immer beschrieben deutsch- oder englischsprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers wie erwähnt
  • Mahlzeiten wie erwähnt (F=Frühstück,M=Mittagessen,N=Nachtessen)

Nicht inbegriffen:

  • Visa für Laos und Kambodscha (fragen sie uns)
  • Trinkgelder
  • Internationale An- und Abreise
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke

Preise pro Person in CHF, Preis- und Programmänderungen vorbehalten


Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes:

Champassak

Champasak (auch Champasaak) ist eine Provinz im Südwesten von Laos. Ihre Hauptstadt ist Pakxé. Sie grenzt an Thailand und Kambodscha und wird vom Mekong durchflossen. Sowohl das UNESCO-Weltkulturerbe Vat Phou und Champasak als auch die Viertausend Inseln und die Mekongfälle befinden sich in der Provinz Champasak, in der auch das Bolaven-Plateau zum größten Teil liegt. Die Volksrepublik China unterhält im Süden der Provinz eine militärische Radareinrichtung.

 

Khmer

Die Khmer auch Camarini, Coa Mein, Kambuja, Kampuch, Khmae, Khom, Kui kmi, Kumar oder Mein) sind die wichtigste Ethnie in Kambodscha und stellen mit mehr als 12 Millionen Einwohnern über 86 Prozent der Bevölkerung dar. In vergangenen Jahrhunderten wurden sie als Arbeitskräfte in benachbarte Staaten (Thailand, Laos und Vietnam) umgesiedelt, mitunter mit Gewalt. Etwa drei Millionen Khmer leben heute im benachbarten Ausland. Eine relativ große Gruppe der Khmer, die vor den Roten Khmer und der anschließenden Besatzung der kommunistischen Vietkong fliehen musste, lebt heute im Land des ehemaligen Kolonialherren Kambodschas, in Frankreich, aber auch in den USA. Die Khmer errichteten Tempel und Tempelstädte, die zu den größten der Welt zählen, wie Angkor im heutigen Kambodscha sowie Prasaat Hin Khao-Phnom-Rung und Prasaat Hin Phimai im heutigen Thailand. Die Khmer sind eng verwandt mit dem Bergvolk der Mon, deren Nachfahren in Thailand im Wesentlichen als Reisbauern und Fischer leben. Zahlreiche Minoritäten im Süden von Laos, in Nordostkambodscha und Zentralvietnam sprechen ebenfalls verwandte Sprachen. Die Khmer haben im Verlauf der Geschichte Kambodschas zahlreiche Höhen und Tiefen erfahren. Ihre Vergangenheit ist sehr eng verknüpft mit der Geschichte der Cham, mit denen sie vom 10. bis zum 15. Jahrhundert regelmäßig im Krieg waren. In der zeitgenössischen Geschichte sind die Barbarei und Verbrechen der Roten Khmer zu nennen, die zwischen 1975 und 1979 mehr als drei Millionen Khmer das Leben kostete.

 

Wat Phou

Der Tempelbezirk Wat Phou und die Kulturlandschaft Champasak sind eine von zwei Weltkulturerbestätten in Laos. Wat Phou und die Stadt Champasak befinden sich in der südlichsten laotischen Provinz, Champasak. Champasak liegt direkt am Mekong und Wat Phou in unmittelbarer Nähe am Fuße des Berges Lingamparvata. Champasak ist über eine Fähre über den Mekong an die Nationalstraße 13 auf der linken Mekongseite und damit an Pakse angebunden. Der Ausbau der Sandstraße auf der rechten Mekongseite zur Mekongbrücke Pakses ist beschlossen. Wat Phou ist von Champasak aus über eine asphaltierte Straße zu erreichen. 

 

Si Phan Don

Si Phan Don ist ein Gebiet in Südlaos (Si Phan = viertausend, Don = Insel). Der Mekong wird in Südlaos an der Grenze zu Kambodscha etwa 14 Kilometer breit. Es sollen sich um 4000 Inseln in diesem Gebiet befinden. Kurz vor der Grenze zu Kambodscha befindet sich mit den Mekongfällen der größte Wasserfall in Südostasien. Während der französischen Kolonisation verlief eine Eisenbahnlinie in Si Phan Don, um den Mekongwasserfall zu umfahren und eine durchgehende Transportmöglichkeit von Süd- nach Nordindochina zu schaffen. Noch heute sind Reste davon zu besichtigen. Auch rund 50 verbliebene Irawadidelfin-Paare sind hier noch zu finden.

 

Don Khong

Don Khong (engl. Khong Island) ist eine Flussinsel im Mekong in der südlaotischen Provinz Champasak. Die (je nach Wasserstand) in Nord-Süd-Richtung etwa 16-18 km lange und bis zu 8 km breite Insel liegt im Norden des Gebietes Si Phan Don (viertausend Inseln) und stellt die Hauptinsel der Region dar. Es handelt sich um die größte laotische Insel und um eine der größten Inseln des Mekong. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Pakse beträgt etwa 120 km; zur nahen kambodschanischen Grenze im Süden bei Veun Kham sind es ungefähr 30 km. Die Bevölkerungszahl liegt je nach Quelle zwischen 13.000[1] und 50.000[2] Personen. Hauptort der Insel ist Muang Khong im Osten, das auch Verwaltungssitz des Distrikts Khong ist. Der nördliche und zentrale Teil der Insel besteht aus leicht hügeligem Waldland, im flachen Süden und an den Küsten wird Reisanbau betrieben.

 

Kong Phapheng

Die Mekongfälle (Khon Phaphéng, französisch Chutes de Khone, englisch Khone Falls) sind ein kaskadenartiger Wasserfall des Mekong in der laotischen Provinz Champasak nahe der Grenze zu Kambodscha. Sie liegen südlich des Binnendeltas Si Phan Don (Laotisch:4.000 Inseln). Auf einer Breite von mehr als 10 Kilometern fällt der Fluss in Kaskaden über 21 Meter ab. Dabei erreichen die Mekongfälle eine mittlere Abflussmenge von 11.600 m³/s und Maximalwerte von fast 50.000 m³/s. Es gibt zwei parallel verlaufende Hauptkaskaden: Khong Phapheng (Laotisch: Getöse des Mekong) mit etwa 18 Metern Fallhöhe und Tad Somphamit (auch: Li Phi Fälle). Die Mekongfälle sind der breiteste Wasserfall der Erde und der größte Wasserfall Asiens. Die Mekongfälle sind das Haupthindernis für eine Nutzung des Mekong als Schifffahrtsweg nach China. 1866 endete hier die Expedition der französischen Kolonialoffiziere Francis Garnier und Ernest Douart de Lagrée, die einen Landweg nach China zu finden suchten.

 

Stung Treng

Stung Treng ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Stung Treng im Nordosten Kambodschas innerhalb des gleichnamigen Bezirks. Die Stadt liegt am Südufer des Tonlé San Flusses, etwa einen Kilometer oberhalb seiner Mündung in den Mekong und hat 29.665 Einwohner (Berechnung 2009).

 

Kratie

Kratie (andere Transkription: Krâchéh) ist eine Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern im Osten von Kambodscha am Ufer des Mekong. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.Die Bedeutung von Kratie hat in den letzten Jahren als Durchgangsreiseort von Kambodscha über Land nach Laos sowie in den Nordosten (Minderheitenprovinz Rattanakiri) und Osten (Minderheitenprovinz Mondulkiri) zugenommen. 2005 kamen bereits über 5.000 ausländische Touristen nach Kratie. Hauptanziehungspunkt für Besucher von Kratie sind die Süßwasserdelphine des Mekong. Während es in den 70er Jahren in den Mekonggewässern Kambodschas noch einige Tausend Exemplare gab, sind derzeit nur noch etwa 120 Delphine erhalten, deren Zahl seit Jahren jedoch stabil geblieben ist. Die größte Zahl von etwa 60 Delphinen lebt in einem Pool namens Kampi, etwa 15 km nördlich von Kratie. Für die Delphine wurden Schutzzonen errichtet, die Fischerei ist dort verboten und passierende Schiffe müssen eine spezielle Route fahren.

 

Süsswasserdelfin

Der Irawadidelfin (Orcaella brevirostris) ist ein hauptsächlich in asiatischen Küstenregionen lebender Delfin aus der Ordnung der Wale, über dessen Zuordnung lange Zeit Uneinigkeit herrschte. Mancherorts wird er auch Flussschwein genannt.

 

Kampong Cham

Kampong Cham ist eine Provinz im Osten Kambodschas. Die Provinzhauptstadt heißt ebenfalls Kampong Cham.

 

Kampong Thom

Kampong Thom (andere Transkription: Kompong Thom) ist Verwaltungs-Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Zentral-Kambodscha. Die Stadt liegt etwa 170 km nördlich von Phnom Penh an der Nationalstraße 6, die nach Westen weiter nach Siem Reap und zur thailändischen Grenze führt. Kampong Thom liegt am Stung-Sen-Fluss, im Süden befinden sich Stadtmitte und Markt, über der Flussbrücke liegt außerhalb im Norden das moderne Wat Kompong Thom. Die Stadt ist Ausgangspunkt zum Besuch der Tempelanlage von Sambor Prei Kuk aus dem 7. bis 9. Jahrhundert. Weiter nördlich und nur über schlechte Erdstraßen zu erreichen liegt teilweise überwachsen und in Ruinen Preah Khan, die größte Tempelanlage aus angkorianischer Zeit.

 

Sambor Prei Kuk

Sambor Prei Kuk ist der moderne Name eines Hindutempelkomplexes im heutigen Kambodscha, in der heutigen Provinz Kampong Thom. Es handelt sich um die alte Stadt Isanapura. Sie wurde 615 von Isanavarman I. erbaut. Es gibt aber auch Anzeichen, dass es Vorgängersiedlungen gab. Isanapura war die Hauptstadt des Königreiches von Chenla, das hier im siebenten und achten nachchristlichen Jahrhundert blühte. Die Ruinen bestehen aus über 150 Tempel und Türmen und bedecken ein Gebiet von über 300 Hektar. Es gibt drei Hauptkomplexe, die von Mauern umgeben waren. Die Tempelbauten sind reich mit Reliefs dekoriert.

 

Siem Reap

Siem Reap ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Kambodscha. Der Name bedeutet wörtlich Ort der Niederlage der Siamesen und bezieht sich auf einen Sieg der Khmer über das Heer des Thai-Königreiches Ayutthaya im 17. Jahrhundert. Bekannt ist sie vor allem als die der Tempelanlage Angkor Wat nächstgelegene Stadt, in der die meisten Besucher während ihres Aufenthaltes nächtigen.

 

Angkor Wat

Angkor Wat (Khmer: Ângkôr Vôtt; ângkôr bedeutet „Stadt“, vôtt „Tempelanlage“) ist die größte und bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor in Kambodscha. Der Tempel befindet sich zirka 240 km nordwestlich der Hauptstadt Phnom Penh in der Nähe von Siem Reap, ca. 20 km nördlich des Sees Tonle Sap.Im 10. Jahrhundert wurden unter Yasovarman I. (reg. 889 – ca. 910) zahlreiche Bewässerungsanlagen und Stauseen errichtet, was dazu beitrug, dass unter anderem mehrmals im Jahr Reis geerntet werden konnte. Diese erfolgreiche Landwirtschaft führte zu Nahrungsüberschüssen und brachte dem Khmer-Reich großen Reichtum. So kam es, dass das Land im Süden Chinas zu einem regionalen Machtzentrum Südostasiens wurde und die Khmer in der Lage waren, große Städte und gewaltige Tempelanlagen zu errichten. Im Jahr 1113 bestieg König Suryavarman II. den Thron und regierte bis etwa 1150. Er baute die Macht Angkors, damals Kambuja genannt, in mehreren Kriegszügen gegen die benachbarten Cham, gegen Dai Viet (vgl. Geschichte Vietnams) und das Mon-Königreich Haripunjaya weiter aus. Daneben ließ er Tempelanlagen in Angkor restaurieren und neue errichten. Zwar war der Shivaismus die vorherrschende Religion der Führungsschicht des Landes, Suryavarman II. selbst war aber, so lässt sich aus Inschriften über seine Bautätigkeit und Pilgerreisen schließen, ein Anhänger des Vishnuismus. Im Tempel der Pilgerstätte Wat Phu ließ er etwa neben einem Shiva-Lingam und einer Statue der Bhagavati (einer Inkarnation Umas bzw. Parvatis, der Gattin Shivas) auch ein Bildnis des Vishnu errichten. Apsaras Vishnu war auch der Haupttempel Angkor Wat, den der König im südöstlichen Teil der schon unter Suryavarman I. errichteten Hauptstadt errichten ließ, gewidmet. Der ursprüngliche Name lautete dementsprechend vermutlich bisnulok bzw. Vishnuloka, während Angkor Wat erst Jahrhunderte später zum Namen des Tempelkomplexes wurde, als er zu einem buddhistischen Heiligtum umgewandelt wurde. Über den eigentlichen Zweck des Bauwerks besteht bis heute keine eindeutige Klarheit. Die Herrscher der Khmer sahen sich als Sachwalter des Gottes, unter dessen Schutz sie selbst und auch das Land standen. Jeder von ihnen ließ zumindest einen großen Tempel errichten, der dieser Gottheit geweiht war. Ungewöhnlich für die Tempel Angkors ist die Ausrichtung des Angkor Wat. Anders als in den anderen Tempeln, deren Hauptzugang bzw. -ausgang nach Osten weist, ist der Angkor Wat nach Westen ausgerichtet, die Himmelsrichtung Yamas, des Gottes des Todes. Manche Forscher deuten den Tempel deshalb auch als Grabstätte des Königs. Eine Grabkammer oder Hinweise darauf wurden noch nicht gefunden.

 

Tonle Sap

Der Tonle Sap (khmer: Großer See) in Kambodscha ist der größte See Südostasiens und eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde.