Argentinien in entdecken an Standorten "Middle of Nowhere". Besuch auf einer argentinischen Farm und als Höhepunkt der Abschluss bei den 255 Wasserfällen von Iguazu.

Reiseprogramm:

1. Tag,  San Pedro de Atacama Anreisetag

Reisende die bereits  San Pedro - Salta gebucht haben, haben heute den Tag zur freien Verfügung in Salta.

Ankommende werden am Flughafen abgeholt.

Übernachtung in Salta

 

2. Tag, Salta – Avia Terai (F/M/N)

Fahrt nach Avia Terai, einem kleinen Ort «in the middle of nowhere», inmitten der Provinz Chaco. Auf einer auf Pferde- und Viehzucht spezialisierten Estancia verbringen Sie die Nacht.

 

3. Tag, Meteroitenkrater (F/M/N)

Sie begeben sich zum Campo del Cielo, wo vor ca. 5000 Jahren ein Meteoriten-Schauer eingeschlagen ist. Es sind diverse Einschlagkrater zu besichtigen. Zurück auf der Estancia Zeit zur freien Verfügung und Möglichkeit, bei den täglichen Aufgaben einer argentinischen Farm anzupacken.

 

4. Tag, Avia Terai – Misiones (F/M/N)

Fahrt via Resistencia und Corrientes nach Misiones bis an den Westrand der Esteros del Ibera. In einer einfachen Estancia werden Sie die nächsten beiden Nächte verbringen.

 

5. Tag, Esteros de Ibera (F/M/N)

Ausflug in das Sumpfgebiet der Esteros del Ibera. Mit dem Boot, zu Fuss oder hoch zu Ross entdecken Sie auf einer spannenden Exkursion diverse Tiere wie Kaimane, Wasserschweine, Sumpfhirsche, Brüllaffen und unzählige Vögel.

 

6. Tag, Misiones – Iguazu (F/M/N)

Durch die abwechslungsreiche Provinz Misiones fahren sie heute nach Iguazu.

Übernachtung in Iguazu.

 

7. Tag, Iguazu (F/M/N)

Ausflug zu den Fällen auf der argentinischen Seite. Die insgesamt 275 Wasserfälle von Iguazu bieten eine atemberaubende Demonstration von Schönheit und ungebändigter Kraft.

Übernachtung in Iguazu.

 

8. Tag, Montag Iguazu (F) Abreisetag

Transfer zum Flughafen oder Anschlussreise Iguazu-Buenos Aires.

Preise pro Person in CHF :

Reisende
Preis im Einzelzimmer Preis im Doppelzimmer
1
6127.--  
2 4599.--

4085.--

3+ 3959.--

3444.--


Inbegriffen:

  • Unterkunft in Mittelklassehotels
  • Wo immer beschrieben deutsch- oder englischsprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers wie erwähnt
  • Mahlzeiten wie erwähnt (F=Frühstück,M=Mittagessen,N=Nachtessen)
  • Eintritte zu den erwähnten Sehenswürdigkeiten

Nicht inbegriffen:

  • Trinkgelder
  • Internationale An- und Abreise
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke

Preise pro Person in CHF, Preis- und Programmänderungen vorbehalten


Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes:

Salta

Salta ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Argentiniens. Sie liegt im Valle de Lerma an den Ausläufern der Anden auf 1187 m Höhe am Río Arenales, einem Quellfluss des Río Salado. Salta ist bekannt für ihre alte spanische Kolonialarchitektur in der Altstadt. Die Stadt hat heute etwa 554.125 Einwohner und ist somit die achtgrößte Stadt Argentiniens.

 

Campo de Cielo

Campo del Cielo (spanisch Feld des Himmels) ist der Name eines Feldes von Einschlagkratern in Argentinien sowie der dort gefundenen Fragmente eines Eisenmeteoriten.

Teile des Campo-del-Cielo-Meteoriten wurden erstmals 1576 entdeckt. Der damalige spanische Gouverneur Hernán Mexía de Miraval hörte von Überlieferungen einheimischer Indianer, wonach Eisen vom Himmel gefallen sei. Er sandte daraufhin eine Expedition aus, die mehrere Bruchstücke mitbrachte. Der Fundort, eine wasserarme Ebene, trug den passenden Namen Campo del Cielo (Feld des Himmels). Rund 200 Jahre später entsandten die Spanier eine weitere Expedition, da vermutet wurde, dass einige Bruchstücke Silber enthielten. Den Berichten der Indianer schenkte man allerdings keinen Glauben, da man davon ausging, dass die Herkunft des Metalls eine Erzmine sei. Dabei fand ein Marineleutnant angeblich ein Fragment, das er auf 15 bis 18 t schätzte. Da die Untersuchung des Materials jedoch ergab, dass es sich lediglich um Eisen handelte, ließ man es zurück. Das Fragment wurde bei späteren Expeditionen nicht wiedergefunden.

1992 wurde ein amerikanischer Meteoritenhändler vorübergehend festgenommen, als er versuchte, ein 37 t schweres Fragment – das schwerste, das bislang gefunden wurde – abzutransportieren. Der Händler hatte den Meteoriten von einem Einheimischen erworben, der behauptete, dessen Eigentümer zu sein. Die argentinischen Behörden waren damit jedoch nicht einverstanden und der Meteorit verblieb im Land.

Insgesamt wurden bisher mehr als 100 t Meteoritenmaterial gefunden. Die größeren Bruchstücke werden in und um einen Bereich von 26 Kratern gefunden. Der größte Krater hat einen Durchmesser von 78 m, bei einer Tiefe von 5 m.

Durch die Untersuchung von Holz, das in Kraternähe erhalten geblieben ist, ermittelte man mittels der Radiokohlenstoffmethode das Alter der Krater. Demnach dürfte der Einschlag des Meteoroiden vor 4000 bis 6000 Jahren stattgefunden haben.

Der ursprüngliche kosmische Kleinkörper stammte aus dem Asteroidengürtel. Seine Reste werden als grobe Oktaedriten der Gruppe IA klassifiziert. Chemische Zusammensetzung: 92,6 % Eisen, 6,68 % Nickel, 0,43 % Cobalt, 0,25 % Phosphor, 87 ppm Gallium, 407 ppm Germanium und 3,6 ppm Iridium.

 

Chaco

Das Departamento Independencia liegt im Zentrum der Provinz Chaco im Nordwesten Argentiniens und ist eine von 25 Verwaltungseinheiten der Provinz.

Es grenzt im Norden an das Departamento Maipú, im Osten an das Departamento Comandante Fernández, im Süden an das Departamento O’Higgins, im Südwesten an das Departamento General Belgrano und Westen an das Departamento Almirante Brown.

Die Hauptstadt des Departamento Independencia ist Campo Largo. Sie liegt 195 Kilometer von der Provinzhauptstadt Resistencia und 1.229 Kilometer von Buenos Aires entfernt.

 

Corrientes

Corrientes oder Taragui (in der Sprache Guaraní) ist eine Stadt im Nordosten Argentiniens. Sie ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt im Nordwesten der Provinz am Ufer des Flusses Paraná. Mit 321.902 Einwohnern (2001, INDEC) ist sie die zweitgrößte Stadt der Región Noreste Argentino. In ihr lebt ein Drittel der Provinzbevölkerung.

Über eine Brücke ist Corrientes mit der Nachbarstadt Barranqueras in der Provinz Chaco verbunden, die zur Agglomeration Resistencia gehört. Zwischen beiden Stadtregionen bestehen enge Verbindungen in wirtschaftlicher Hinsicht, so dass man von einem erweiterten Ballungsraum mit etwa 700.000 Einwohnern, dem bei weitem wichtigsten Nordostargentiniens, sprechen kann.

Der Name Corrientes (spanisch für Stromschnellen) kommt daher, dass das Ufer des Paraná an dieser Stelle an sieben Halbinseln Stromschnellen bildet. Obwohl der Paraná an dieser Stelle schiffbar ist, ist Corrientes heute als Hafenstadt unbedeutend. Es gibt keine nennenswerten Ausfuhren aus dem Hafen von Corrientes, nur geringe Einfuhren von Fisch und Sand.

 

Esteros del Ibera

Die Esteros del Iberá sind ein 13.000 km² großes Sumpfgebiet in Argentinien. Es liegt in der Provinz Corrientes im Nordosten des Landes im Grenzgebiet zu Brasilien und Paraguay.

Der Name Iberá stammt aus dem Guaraní, wo y vera „helles Wasser“ bedeutet. Das Gebiet ist eine Mischung aus Sumpf, Moor, Seen und Lagunen. Die Esteros del Iberá sind nach dem Pantanal in Brasilien das größte Feuchtgebiet der Erde.

Seit 1982 sind die Esteros del Iberá Teil einer Schutzzone, die 14 % der Provinz Corrientes ausmacht und damit das größte Schutzgebiet in Argentinien darstellt. Das Gebiet ist auch eines der wichtigsten Süßwasser-Reservoirs des Kontinents. 245 km² fallen als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung seit 2002 unter das Ramsar-Abkommen.Die Unesco prüft zur Zeit die Aufnahme ins Welterbe.

Die Esteros del Iberá sind bekannt für ihre Artenvielfalt, darunter der Neotropische Otter (Lontra longicaudis), der Mähnenwolf, der Pampashirsch und der Sumpfhirsch. Außerdem leben dort Alligatoren, Kaimane, der Capybara (Wasserschwein) und ungefähr 350 Vogelarten. In einem Großteil des Gebiets ist die Jagd verboten.

 

San Ignazio Mini

San Ignacio Miní ist eine ehemalige Jesuitenreduktion gründete von Roque González de Santa Cruz. Diese befindet sich 63 Kilometer nord-östlich von Posadas in Argentinien. Die ersten Jesuiten kamen 1610 in dieses Gebiet und gründeten diese Reduktion zunächst an einer anderen Stelle, bis die Mission schließlich im Jahr 1696 am Ort der heutigen Ruinen errichtet wurde. Die Reduktionen dienten dazu, die einheimischen Guaraní zu missionieren.

In der Blütezeit von San Ignacio Miní um 1730 wohnten hier etwa 4000 Personen (Missionare und Guaraní).

Als die Jesuiten von den Spaniern 1767 aus Südamerika vertrieben wurden, verließen die Indios die Reduktion, und die Stadt blieb verlassen. 1984 wurde sie gemeinsam mit drei weiteren Missionen in Argentinien von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Iguazu Wasserfälle

Die Iguazú-Wasserfälle (portugiesisch: Cataratas do Iguaçu [kata'ɾatɐs du igwa'su]; spanisch: Cataratas del Iguazú [kata'ɾatas del iɣwa'su]) sind die Wasserfälle des Flusses Iguaçu/Iguazú an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná (20 %) und der argentinischen Provinz Misiones (80 %).

Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite aus möglich. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Von den 2.700 Meter Ausdehnung fließt über ungefähr 900 Meter kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt.

Der Name Iguazú hat seinen Ursprung aus den guaranischen Wörtern y für Wasser und guasu für groß. Als erster Europäer entdeckte der spanische Conquistador Álvar Núñez Cabeza de Vaca die Fälle; einer auf der argentinischen Seite ist nach ihm benannt.

In der Nähe liegen die Städte Foz do Iguaçu im brasilianischen Bundesstaat Paraná und Puerto Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones und der Stausee Itaipú.